Christen auf Partnersuche

Als Christ ist man auf der Partnersuche oft in einem Zweispalt: Dort wo sich das natürliche Lebensumfeld befindet und wo man die meiste Zeit seines Lebens verbringt – in der Schule, Arbeitsstelle, Universität –, dort wird man doch am ehesten auf potentielle Partner treffen. Auf Menschen mit einem ähnlichen Lebensstil, ähnlichen Lebensrhythmus, ähnlichen Interessen, mit einem ähnlichen Alter, Erfahrungsschatz, Bildungsgrad und intellektuellen Fähigkeiten. Und diese Menschen erlebt man auch sehr lange, so dass man nach einer Zeit auch die Ecken und Kanten kennt und nicht „die Katze im Sack“ kaufen würde. Das alles sind eigentlich sehr gute Voraussetzungen, um einen geeigneten Partner zu finden.
Aber die meisten dieser Menschen – so gut ich mich auch mit ihnen verstehe und so gut sie charakterlich, sympathiemäßig, emotional und lebenspraktisch zu mir passen würden: Fast alle dieser Menschen sind von vornherein ausgeschlossen, weil sie keine Christen sind.

Ich muss meine Partnersuche auf einen sehr kleinen Kreis von Personen einschränken: Auf die wiedergeborenen Christen, zu denen ich Kontakt bekommen kann und die noch nicht vergeben sind.
Ist es nicht oft so, dass manche Beziehung unter Christen eine Art „Notlösung“ ist, weil man es alleine nicht mehr aushält und die „Auswahl“ so klein ist? Die Wahrscheinlichkeit hier einen passenden Menschen zu finden, ist eher gering – einfach weil die es viel weniger „Kandidaten“ gibt.

~ von Erasmus der Geist am Donnerstag, 1. Mai 2008.

Eine Antwort to “Christen auf Partnersuche”

  1. Wer seine Partnersuche derart stark einschränken möchte, hat es sicher nicht leicht, die Liebe seine Lebens zu finden. Viele Single ver bringen sehr viel Zeit damit, genau den Partner zu finden, den sie sich in ihren Träumen vorstellen. Dabei kann es viel interessanter sein, sich auf einen anderen Lebensstil einzulassen. Denn eins ist wahr: Unterschiede ziehen sich an.

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