Die indische Philosophie geht von folgendem Ausgangspunkt aus.
1. Warum ist das Leben leiden?
2. Wie kann man aus dem Leid des Lebens entfliehen?
Die heutige westliche Philosophie entstand im 5. Jh. v. Chr. Und die Vertreter waren die sog. griechischen Naturphilosophen. Das philosophische Denken entzündete sich an folgenden zwei Beobachtungen:
1. Es lässt sich eine Vielheit der Dinge in der Welt beobachten.
- Kann man diese Vielheit auf einen Urstoff oder auf ein einheitliches, allen gemeinsames Weltprinzip zurückführen?
2. Es lässt sich ein Entstehen und Werden der Dinge beobachten
- Gibt es diese Veränderung tatsächlich oder ist es nur eine Täuschung?
- Wenn es Veränderung gibt, wie findet sie statt?
- Ist Veränderung vom Zufall bestimmt oder gesteuert?
3. Kann ich meinen Sinneswahrnehmungen trauen? (Fragestellung der Sophisten)
- Wenn nein, setzt sich der Stärkere durch, da es keinen objektiven Maßstab für Richtig oder Falsch gibt, auf den man sich in der einzelnen Situation berufen könnte (Wahrheit = Durchsetzungsvermögen).
~ von Erasmus der Geist am Donnerstag, 1. Mai 2008.
Veröffentlicht in Philosophisches
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