Teamarbeit vs. ein Wille
Für beide Aussagen lassen sich sicherlich Beispiele in unsere Leben finden. Oft habe ich erlebt, dass es gut war, andere Leute nach ihrer Meinung zu fragen, bevor ich eine Entscheidung getroffen habe.
Ich kann mich andererseits aber auch an Besprechungen erinnern, wo einfach zu viele „Ratgeber“ zusammen saßen und man einfach zu keiner Entscheidung kam.
Hieran kann man zwei Aspekte deutlich erkennen: Der Vorteil von Teamarbeit und gegenseitiger Beratung ist, dass man meist zu ausgewogeneren Entscheidungen kommt. Allerdings auch nur dann, wenn die Beteiligen wirklich etwas von dem verstehen, was sie sagen.
Der Vorteil davon, dass einer alleine Entscheidungen trifft ist, dass es schnell geht und man somit Zeit spart. Es kommt wirklich zu Handlungen und nicht nur zu tatenlosen Worten. Wenn nur „ein Wille“ die Richtung vorgibt schützt dies vor Zerfahrenheit.
Man müsste – gerade in der Gemeinde – eine Besprechungs- und Entscheidungskultur schaffen, die beide Aspekte (Beratung und schnelle Entscheidungskompetenz für Einzelpersonen) mit einander verbindet. Leider kenne ich aus meinen Erfahrungen tendenziell nur die beiden Extreme.

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